2 Beiträge kategorisiert in "Suchmaschinen"

15. August 08

Was wird bei Google gesucht? Google Search Insights

Zu wissen, nach was Nutzer bei Google suchen, kann einen Wettbewerbsvorteil darstellen. Optmiert man nämlich seine Website auf die betreffenden Begriffe ist einem mehr Traffic fast sicher. Wollte man bislang eine solche Suchmaschinenoptimierung durchführen, war man auf folgende Tools angewiesen:

  • Auswertungen aus dem Web Analytics System
  • Keywords-Generatoren wie der Google Keyword-Generator
  • Google Trends (welches übrigens seit kurzem auch der Traffic-Vergleich von Websites erlaubt, siehe Screenshot)

Trends

Bei Nutzung des Web Analytics Systems erweist es sich als nachteilig, dass darin nur jene Keywords gelistet werden, bei welchen man auch gefunden wird. Alle andern erscheinen gar nicht. Beim Google Keyword Tool war das Suchvolumen bislang nur grob angegeben (mittlerweile zwar mit Zahlen versehen). Bessere saisonale Ansichten waren mit Google Trends möglich, jedoch nur beschränkt auf regionalem Level. Diese Lücke schliesst nun Google Search Insights.  Damit werden auch regionale Suchunterschiede und Trends sehr interessant visualisiert, wie untenstehenden Screenshot zeigt:

GoogleSearchInsights

Offenbar scheint man in Bayern am intensivsten nach "Web Analytics" zu suchen, währenddem in Nordrhein-Westfalen noch häufig nach dem deutschen Pendent "Web Analyse" gesucht wird. Was geht da ab in Bayern?

29. April 08

Vernetzung optimieren - den Long Tail nicht vergessen

Eine gute Vernetzung im Internet ist das A und O - insbesondere auch für die Positionierung bei Suchmaschinen. Für eingehende Verlinkungen listen Web Analytics Tool neben den verweisenden Domains meist auch die einzelnen verlinkenden Seiten aus.
Hbxrefferingurls
Die Frage ist, wie man mit dieser meist langen Liste von Links umgeht. Hier meine Empfehlung dazu:

  • Für Top 3-5: Eintrittsseite optimieren
  • Für die restlichen Links (Long Tail der Verlinkungen): Gründe für Verlinkungen verstehen und Anreize erhöhen
Longtailverlinkungen

Mit erstem Vorgehen haben Sie die wichtigen verweisenden Websites im Blickfeld. Allfällige Bemühungen wie z.B. eine noch prominentere Platzierung des Links auf der Drittsite, sollten Sie in diese Partner investieren, da der Link dort offenbar im Interesse des Besuchers steht. Bringen diese Links viel Traffic ein, sollten Sie gar versuchen die Verlinkung partnerschaftlich abzusichern, z.B. über einen Partner-Vertrag mit der betreffenden Website. Wenn dies etwas kosten sollte, können Sie sich die Frage stellen, wie viel Wert ihnen der von der Drittsite stammende Traffic denn ist.

Für die wichtigsten verlinkenden Seiten sollten sie zudem überprüfen, auf welche Ihrer Seiten diese genau verlinken. Diese Eingangsseiten sind nämlich sozusagen die Landing-Pages. Genau wie bei einer Landing-Page für eine grosse Kampagne sollten Sie sich bei den Landing-Pages für Verlinkungen überlegen, ob die Besucher das auffinden, was sie vor dem Anklicken des Links erwartet haben. Denn das Ziel muss es ja nicht nur sein, möglichst viel einkommenden Traffic zu erhalten, sondern solche Besucher auch länger auf der eigenen Website zu behalten. Finden die Besucher nicht umgehend, was sie erwartet haben, dann werden sie Ihre Website schnell wieder verlassen. Eine Landing-Page-Optimierung um einkommende Besucher »abzuholen« ist also bei den häufigsten einkommenden Verweisen sehr empfehlenswert.

Da aber auch die die weniger häufig benutzten Verlinkungen relevant sind, z.B. für die Relevanzgewichtung bei Google, sollten auch diese Sites nicht ausser Acht gelassen werden. Diesen Verlinkungen sollten Sie nachgehen und versuchen zu verstehen, weshalb die betreffenden Website auf Ihr Angebot verlinken. Dauraus lernend sollten sie versuchen Anreize zu schaffen, damit noch mehr Drittsites auf die Idee kommen, auf Ihr Angebot zu verlinken. Mögliche Ansätze dafür sind das Angebot einer Gegenverlinkung und gar die Auszahlung einer kleinen jährlichen Prämie für die Aufrechterhaltung der Verlinkung. Aufgrund der grossen Anzahl an Verlinkungen sollte sich Ihr administrativer Aufwand je Verlinkungspartner in Grenzen halten.


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Über den Autor

  • Marco Hassler ist Business Unit Manager und Partner beim IT- und Web-Dienstleister Namics.

    marco.hassler (at) gmail.com

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